1. Abschied

Ich erwachte sehr früh da, mein Körper überall schmerzte und Stephie viel Platz in der Koje beanspruchte . Da ich wusste, das ich nicht wieder einschlafen konnte, stand ich auf, fand bei google eine vielversprechende Steinofen Bäckerei in Fußlauf nähe, die um 7, also in einer halben Stunde, aufmachen sollte. Da mit dem Rücken spazieren gehen bestimmt gut war (ich glaube ich sah aus wie ein Fragezeichen), lies ich das Auto stehen und machte  mich auf dem Weg und war kurz vor 7 an der Bäckerei, die schon aufhatte und einen wunderbaren Brot und Backwaren Duft verströmte. Hier gab es noch richtige Sauerteig Brote und Brötchen, leckeren Kuchen, alles richtig mit Liebe von Hand gemacht. Hier deckte ich uns mit Brot Vorräten für den Tag und Bulle (schwedisches Hefegebäck) ein. Der Spaziergang zurück lies mich ein wenig entspannen, richtig gut wurde es aber erst Tage später.

An Bord war Stephie auch wach und so gab es ein wunderbares Frühstück um uns für den Endspurt zu stärken.

Wir machten währenddessen schon diverse Töpfe Wasser heiß, denn Stephie wollte schon mal anfangen zu schrubben wären dich noch letzte Montagen machte, und Anfing das Werkzeug und Material zu sortieren, geht zurück nach Kiel, brauchen wir noch an Bord. Das Boot wurde von vorn nach hinten geschrubbt, ich schloss noch den Plotter an, verdrahtete das Ladegerät und den Landanschluss, nun konnten die Akkus auch richtig geladen werden.

Danach fuhren wir erstmal zum Shop, Etan kaufen und noch 2 Quickteile für das Wassersystem, um die Heckdusche fertig anzuschließen. Zurück an Bord, es war schon 14 Uhr, Räumte ich jetzt das Boot aus, und unsere Einkäufe und Taschen an Bord, während Stephie alles im Boot verstaute, packte ich die Dachbox und das Auto, diesmal war genug Platz zum schlafen, was wir hofften auf der Fahrt dann irgendwo machen zu können. Um 19.00 Uhr lief dann die Heckdusche, und das Boot war so Traumhaft hergerichtet, das man am liebsten gleich losgefahren wäre. Am letzetn Tag im Apartment hatten wir alle Polsterbezüge gewaschen, die wir nun wieder drauf gezogen hatten, das Ölzeug hing im Schrank, der Kühlschrank lief, wir hatten (fast) alles geschafft was wir wollten, Mirella war bereit für die große Reise.

Ein letztes Mal zu „unserem“ Coop um die Ecke, um Skageröra, Räkor und Kalles Kaviar Vorräte für zuhause und die Reise einzukaufen, dann beim Losfahren fiel uns ein, wir wollten noch mit Tomas in den Keller, wo er noch diverse Ersatzteile liegen hatte. Das sollte schon Freitag oder Samstag passieren, doch da war das Auto immer noch so vollgepackt, das wir nichts neues reinladen wollten.

Ein kurzer Anruf, zum Glück war er da und wohnte auch direkt neben dem Laden. So kamen um 20.30 Uhr endlich los 930 km vor dem Auto, müde und beide kaputt aber glücklich mit dem geschafften und der Aussicht nächsten Freitag wieder zu kommen und Mirella dann nach Hause zu bringen. Am Ende fuhren wir die ganze Nacht durch, abwechselnd, waren um 7.20 Uhr in der Firma, konnten noch Duschen und waren pünktlich um 8 zur Besprechung am Tisch. Besser konnte man die Woche nicht nutzen!!!

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