Erste Nacht an Bord.

Heute kommen wir, durch Apartment räumen und Wäsche machen, etwas später an Bord, es geht aber sofort an die Arbeit, heute Abend sollen wir ja irgendwie an Bord schlafen können, der Bus ist ja auch noch Materiallager.

Stephie verschwindet also wieder in „Ihr“ Vorschiff und Kratzt und schleift weiter, was in den Ecken und Winkeln und teilweise ja auch über Kopf seeeehhhr seehr mühselig ist. Auch werden die Arme von der Tagelangen Plackerei nicht munterer, uns tut langsam alles weh, aber der Wille der „Fertigstellung“ (wir wissen inzwischen das wir hier nur einen guten Zwischenstand hinbekommen) hält uns aufrecht und am Arbeiten, sind ja auch nur noch 2 Tage (so dachten wir).

Bei mir stand der Luftschlauch und der Boiler auf der Liste ganz oben.  Als erstes den Luftschlauch verlegen, leider ist selbst die Größte Bohrkrone die ich mitgenommen habe 3mm zu klein, heißt ich muß jedes Loch vergrößern wo ich durch ein Schott muß.

Der Boiler muss von innen gereinigt werden, dicke Kalkschichten von den Jahren der Benutzung zieren Ihn.

So lege ich den Schlauch von vorne nach hinten durchs Schiff, überall unsichtbar, ausser im offenen Fach unter der Navi, aber da soll ehh noch eine Klappe vor, damit der Stauraum auch genutzt werden kann. Den Boiler hatte ich noch gebraucht liegen, allerdings mit defekten Heizstab, den hatte ich schon vor 4 Wochen bestellt, war aber noch nicht gekommen, trotzdem schraube ich den alten Heizstab raus und entdecke eine nicht mehr vorhandenen Anode sowie mehrere Kilo Kalk (jetzt ist auch klar, warum der Heizstab den Fi rausschmiss bevor wir den Boiler ausbauten). Also den Behälter erstmal reinigen, dann ein Podest anfertigen, Halter aufschrauben, noch 3 x um Schrauben, ist halt richtig „saugend schmatzend“ und die Podestleiste 1cm zu hoch passt halt nicht.

Zum Schluss sitz er, wird noch nicht befestigt, da der Heizstab ja hoffentlich bis zu unser Reise kommt. Deswegen wird die Kaltwasserleitung nur mit einem T-Stück davor gelegt auf dem Abgang eine Endkappe.

Abends wird klar, das Vorschiff ist noch nicht bezugsfertig, also werden wir im Salon schlafen, eine Koje Freiräumen, 1,40 Breite muss ja gehen. Ging auch wunderbar, allerdings könnte die Matratze etwas komfortabler sein, die kommt auf die Liste .

ein kurzes Abendbrozt vor dem Schlafen gehen, dann kriechen wir seehr Müde in die Koje neben den Werkzeug Stapeln.

ich schmiere Brote die dann gleich gegessen werden.

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