{"id":61,"date":"2019-08-04T22:49:59","date_gmt":"2019-08-04T22:49:59","guid":{"rendered":"http:\/\/sail-mirella.de\/?p=61"},"modified":"2019-11-28T18:51:06","modified_gmt":"2019-11-28T18:51:06","slug":"ausruestung-oder-werftaufenthalt-am-steg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/sail-mirella.de\/?p=61","title":{"rendered":"Ausr\u00fcstung, oder Werftaufenthalt am Steg"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Idee, schon bei der Besichtigung, war Mirella nochmal eine Woche Lang eine \u201eWeftkur\u201c zu geben, am Liegeplatz, um wenigstens ein wenig Komfort und ein wenig Reinlichkeit ins Boot zu bringen.<\/p>\n<p>Auf unser Liste standen unter anderen:<\/p>\n<p>Entfernung der oberen Kojen im Vorschiff, um unten eine gro\u00dfe Dreiecks Liegefl\u00e4che zu haben.<\/p>\n<p>Einbau Wassertank, Leitungen, Pumpe, Boiler.<\/p>\n<p>Einbau Heizung (ja, auch im Sommer teilweis angenehm, und wenn die Frau l\u00e4nger mitsegeln soll ehh ein mu\u00df)<\/p>\n<p>Einbau Ladegre\u00e4t u Landstromanschluss<\/p>\n<p>Einbau 12V Anlage mit Sicherungen Schaltkreisne etc.<\/p>\n<p>Plotter einbau<\/p>\n<p>Entfernung von Lein\u00f6l in den Wohnbereichen, wo man direkten Kontakt zu den Oberfl\u00e4chen hat.<\/p>\n<p>\u2026\u2026\u2026\u2026<\/p>\n<p>Die Wochen vorher wurden also Listen mit Material- und Werkzeug-Bedarf geschrieben, dann \u00fcberlegt, wie kommt das alles mit, naja, wir haben ja auch noch die Dachbox\u2026..<\/p>\n<p>Die \u201eProbleme\u201c waren:<\/p>\n<p>Das Lein\u00f6l, welches Mirella von den Vorbesitzern innen Verabreicht bekommen hat, hat sie auf jeden Fall super konserviert, leider mit dem Nachteil, das sich durch eine zu hohe Dosierung eine klebrige Oberfl\u00e4che gebildet hat in der sich dann Staub und Schmutz wunderbar angehaftet haben. In der Bilge hat sich sogar eine Gummiartige Schicht gebildet, die sich abziehen l\u00e4sst (und auch raus muss, denn nun dringt kein \u00d6l mehr in das Holz, aber dazu sp\u00e4ter mehr).<\/p>\n<p>Die Werkzeugliste wurde lang, von unterschiedlichen Schleifern \u00fcber Kabelpresszangen, Messger\u00e4te, S\u00e4gen, Flex, Wasserrohrschneider etc. Au\u00dferdem musste schon alles mit, was sp\u00e4ter nicht ins Flugzeug geschleppt werden sollte, also \u00d6lzeug, Kleidung, Schwimmwesten, aber auch ein paar Grundnahrungsmittel, alles was wir in Skandinavien nicht schleppen wollten, wie Milch, O-Saft, Selter etc.<\/p>\n<p>T\u00e4glich kamen Pakete mit Material an, stapelten sich im B\u00fcro, dazu die lange Liste der Materialentnahme aus unserem Shop.<\/p>\n<p>Wir wollten am Sonntag los, ich hatte aber mit unserem Lackierer Michael besprochen, das wir die Woche vorher endlich unseren Bus lackieren, das klappte auch super, aber so war ich am Samstagabend\/ Nacht und auch noch Sonntagvormittag mit Zusammenbau des Buses besch\u00e4ftigt und erst mittags begann ich erstmal alles was mit sollte um das Auto rum aufzubauen (gut wenn man im norddeutschen Sommer eine Halle hat ), Stephie war sehr skeptisch das, dass alles mitgeht, ich hatte schon Plan B falls es nicht alles in Auto und Dachbox gehen sollte. Idee war eigentlich auch im Auto auf der Reise schlafen zu k\u00f6nnen, OK, das war dann nicht mehr so richtig m\u00f6glich als ich fertig war, egal. Abends ging es dann endlich los, bis dahin hatte Stephie wie wild Rechnungen geschrieben und Arbeitslisten f\u00fcr die Woche aufgeschrieben, der Betrieb musste ja auch ohne uns weiter laufen.<\/p>\n<p>Der schon bekannte Weg nach Puttgarden, vorbei an Kopenhagen, \u00fcber H\u00e4lsngborg \/ H\u00e4lsing\u00f6r nach Schweden. Kurz hinter\u00a0 H\u00e4lsing\u00f6r war dann erstmal Fr\u00fchst\u00fcck angesagt. Sch\u00f6ner Sonnenschein Parkplatz im gr\u00fcnen, herrlich. Hier r\u00e4umte ich auch das Auto hinten so um, das wenigsten einer (hier Stephie) liegen konnte.<\/p>\n<p>Wieder auf der Autobahn war ich wohl teilweise etwas schnell unterwegs, irgendwann entdeckte ich ein Polizeiauto mit Blaulicht hinter mir, hmm, blieb hinter mir, wollte wohl das ich anhalte. Tat ich dann bei n\u00e4chster M\u00f6glichkeit. Aussteigen, ein netter Plausch auf Schwedisch folgte. &#8222;Ja, nun m\u00fcssten wir Dir eigentlich Deinen F\u00fchrerschein abnehmen&#8220;, sagte sie, &#8222;aber wir sind nett und lassen Dich weiter fahren. Warum f\u00e4hrst Du eigentlich ein deutsches Auto?&#8220; Hmmm, weil ich Deutscher bin (mein Schwedisch scheint noch nicht so schlecht zu sein)\u2026\u2026..<\/p>\n<p>Dann entdeckte Ihre Kollegin Stephie schlafend im Auto, nun sollte Stephie ein Bussgeld bekommen, da Sie nicht angeschnallt war. Also gingen wir zu dem\u00a0 Einsatzwagen, da der BLock in der Brusttasche keine Formulare mehr hatte,\u00a0 zu unserem Gl\u00fcck fand sich auch dort kein Bussgeldblock mehr, also nochmal erhobenen Zeigefinger und wir beide fuhren sitzend weiter bis nach Stockholm. M\u00fcde aber freudig erregt \u00fcber die n\u00e4chsten Tage kamen wir Abends um halb sieben an, bekamen wieder unser Apartment, a\u00dfen noch kurz etwas und dann fielen wir ins Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Idee, schon bei der Besichtigung, war Mirella nochmal eine Woche Lang eine \u201eWeftkur\u201c zu geben, am Liegeplatz, um wenigstens ein wenig Komfort und ein wenig Reinlichkeit ins Boot zu bringen. Auf unser Liste standen unter anderen: Entfernung der oberen Kojen im Vorschiff, um unten eine gro\u00dfe Dreiecks Liegefl\u00e4che zu haben. 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